Projekte

Sporthalle Hochbord, Dübendorf, Zürich

Volksabstimmung voraussichtlich im Winter 20/21

Die Sporthalle ist der sechste Projektbestandteil der Überbauung 'Three Point' im Hochbord.

Sie ergänzt die Schulanlage , welche sich in den Sockeln der Hochhäuser befindet. Sie wird äusserst unauffällig in den Park intergriert, ist halb Gebäude, halb Landschaft. Das Dach kann begangen werden. Wie in Parc des Buttes-Chaumont bei der Kanzel eröffnet sich dort der beste Blick über die Anlage.

Primarschule Hochbord, Dübendorf, Zürich

Volksabstimmung voraussichtlich im Winter 20/21

Die Schule ist der fünfte Projektbestandteil der Überbauung 'Three Point' im Hochbord.

An der Abstimmung wird die Stadt Dübendorf darüber befinden können, ob das Schulhaus in die Überbauung integriert werden kann.

Mit dem unkonventionellen Schulhaus kann sicher gestellt werden, dass nicht nur die Schulwege optimal kurz für die vielen, in unmittelbarer Umgebung entstehenden Wohnungen sind. Das Projekt an sich hat Modellcharakter und löst die Versprechen dichterer Wohnformen ein. Die Schule ist im Park und geniesst die gleichen Vorzüge, welche diese Überbauung schon auszeichnen.

Bergspitzen einer fernen neuen Welt

So wie Fürst Hermann von Pückler-Muskau auf seinem pyramidenförmigen Grab in Braniz eine Inschrift hat erstellen lassen 'Gräber sind die Bergspitzen einer fernen neuen Welt' ist die melancholische Sehnsucht nach Kälte und Norden, welche gerade unter dem Einfluss des Klimawandels am Erwachen ist.

USZ, Hochbord, Dübendorf, Zürich

Mit den beiden eleganten Geschäftshäusern wurde der erste von insgesamt sechs Projektbestandteilen der Überbauung 'Three Point' im September 2019 an die Nutzer übergeben. Die Gebäude sind generische Rasterbauten mit einem komplett freien Innenraum, welcher durch die Nutzer selbst ausgestaltet wurde.

Die Fassade verantwortet die Identität der Gebäude. In ihr klingen verschiedene klassische Themen der Baugeschichte an, allen voran das Konzept der Kolossalordnung und des stark rhythmisierten, von Lisenen geprägten Reliefs. Die Eckausbildung mit einem 45°-ausgerichteten Liesene ist originell und macht einen Verweis auf den Hauptteil der Überbauung.

Vukovar Tower, Vukovar, HR

Ein symbolkräftiges Hochhaus mit Aussichtsplattform. Hybride Nutzung mit Hotel, Wohnungen und Kongressräumen im Sockel. Die Horizontalaussteifung wird mit helixförmigen Stützen in der Fassadenebene gemacht. Projektstatus: Vorbereitung Baugesuch

Ermutigungsmal

Die Stadt Vukovar wird von Schulklassen besucht, um den Krieg zu verstehen. Der durch Granaten gelöcherte Wasserturm ist eines seiner wichtigsten Wahrzeichen. Er ist in der flachen Landschaft weit herum sichtbar und hält die Erinnerung wach. Unser Turm wird dem Wasserturm gegenüber gestellt. Der Turm ist schlank, filigran und verletzlich. Mit dieser Verletzlichkeit strahlt er Zuversicht aus und ist ein Tatbeweis, dass man an eine friedliche Zukunft glaubt.

Überbauung Rosswies, Reichenburg SZ

170 Wohnungen und ein Kindergarten. Die Überbauung zwischen Stadt und Land wird anstelle eines Occasions-Autoteile-Handels errichtet. Projektierung mit Frantisek Wachtl. Projektstatus: Richtprojekt, Vorbereitung Gestaltungsplan

Landstadt

Mit dieser Wohnform – kleine, in der Wiese stehende Mehrfamilienhäuser – wird ein Gebiet, dass bisher vor allem mit Einfamilienhäusern bestellt ist, verdichtet. Natürlich braucht es weniger Material und Infrastruktur pro Kopf, und die CO2-Bilanz ist ungleich besser.

Wir versprechen uns darüber hinaus vor allem auch, dass die Wahl zwischen Nähe und Weite ein Privileg dieser Form ist und das damit einhergehende sich-aufeinander-abstimmen im Unterbewusstsein der Bewohner dereinst ein wesentlicher Beitrag ist, die rar werdende Landschaft mit Verdichtung zu retten.

In unserer schachbrettartigen Bebauung sind diagonale Sichtachsen für Transparenz, orthogonale Achsen für räumliche Fassung verantwortlich. Die Wahl entsteht im Balkon, der jeweils im Gebäudeeck als strikte quadratischer Raum bespielt werden kann.

School, Near Dublin, IRL

Neubau mit 72 Unterrichtsräumen, Saal, Refektorium, Bibliothek und Turnhalle. Projektstatus: Vorprojekt

Phasing

Der Komponist Steve Reich inspirierte dieses Gebäude: Zwei Tempi laufen mittels zwei Raster übereinander. Die Intervalle verkürzen sich in der Gebäudemitte zu einer Überlagerung und zeigen so den Eingang an. Reich spricht von Phasing. Es ist nicht nur die Rhythmik, sondern auch der Klang der so in die Schwebe gebracht werden kann. Wie eine Fata Morgana in seiner 'Desert Music'.

Dabei versuchen wir formal traditionelle Themen zu anklingen zu lassen, die in den Sechzigern in Dublin etabliert wurden.

Hochhäuser Three Point, Hochbord, Dübendorf, Zürich

Drei Hochhäuser im Park
Projektierung mit Frantisek Wachtl für die ADT Innova. Fertigstellung voraussichtlich 2022

Die drei über 100m hohen Türme sind der zweite und grösste Projektbestandteil der Überbauung 'Three Point'. Sie beinhalten rund 450 Miet- und Eigentumswohnungen in unterschiedlichen Preissegmenten.

Kolossalordnung

Es macht schon Sinn, auf das modernistische Gebäude links im Bild eine klassische Kolossalordnung anzuwenden. Sie findet sich in den Lisenen wieder, die die Fassade profilieren. Das Bürogebäude wird so in der architektonische Welt verankert und alle können das lesen, irgendwie, man kennt die Themen ohne dass man sie als Laie benennen kann.

Das mag vielleicht so sein, wie wenn man mit dem Bauch denkt, Körpersprache liest ohne sich wirklich damit auszukennen, intuitiv etwas über einen Geruch weiss etc..

Die Vorstellung, dass Architektur dann subversiv ist, gefällt uns. Vielleicht erinnert das Bild im Hinterkopf an die Marina Towers in Chicago. Das Messer gehört rechts, die Gabel links neben den Teller.

Roya Parc Hotel
Ashrafi Esfahani Expy, Tehran, IR

Fassadenkonzept als grosses Moirée, das während der Fahrt auf den umliegenden Schnellstrassen lebhaft wahrgenommen wird. Es ist eine Übersetzung eines alten ornamentalen Themas persischer Architektur. Zusammenarbeit mit Thomas Meyer-Wieser. Projektstatus: Bauprojekt

Superhotel
Baška Voda, Split-Dalmatien, HR

Erarbeitung des architektonischen Konzeptes für ein sehr grosses Hotel mit Kongressnutzungen an der kroatischen Küste. Projektstatus: Machbarkeit

Tramdepot Wollishofen

Denkmalpflegerische Sanierung des Depots inmitten eines Wohnquartiers
Studackerstrasse 10, 8038 Zürich

Das Tramdepot wurde von Hermann Herter 1929 geplant und von André Bosshard 1951 erweitert. Herter kennt jeder. Die Entdeckung für uns war aber der hinter Wohnhäusern versteckte Gebäudeteil von André Bosshard. Es ist sorgfältig eingebettet und lieblich gestaltet.

Lila ausgestrichene Fugen kontrastieren beigen Stein. Rosetten entlüften die zweischalige Konstruktion. Die riesigen, filigranen Betonfenster konnten mit Unterstützung der Denkmalpflege mit Isoliergläsern ausgestattet werden. Die Halle ist fast verschwenderisch hell und warm.

Flieger- und Flabmuseum Dübendorf

Ausstellungskonzept in der Halle von Heinz Isler
Fertigstellung 2009

Verkehrsbetriebe Biel

Verwaltung und Werkstatt an der Bözingenstrasse, Biel/Bienne
Denkmalpflegerische Sanierung und Erweiterung

Teenager

Die Bauten der Verkehrsbetriebe Biel sind unser erstes 'Kind'. Die Zeit hat nur ein bisschen an ihnen genagt. Hier und da wurde schon etwas ersetzt. Die strenge Form, die aus einer Konzession (Parkplätze) entstanden ist, gibt dem Haus noch heute einen unverwechselbaren Charakter. Wir sind stolz auf dieses Haus, welches wir 2004 fertig gestellt hatten.